Mit Frauenpower startet das Familienunternehmen Remagen in die Zukunft: Nachdem die Schwestern Nina und Nane Remagen im Herbst 2019 in die Geschäftsführung aufgerückt waren, übergibt ihnen Vater Frank nun offiziell den Führungsstab. Gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Bernd Johnen und Prokurist Marc Schmitz werden sie das erfolgreiche Hürther Unternehmen nach eigenen Angaben weiter gestalten.
Den Nachhaltigkeitsgrad von Produkten transparent auf einen Blick: Ab Montag, 7. Juni, testet Lidl in all seinen Berliner Filialen die fünfstufige Eco-Score-Produktkennzeichnung auf den Preisschildern von rund 140 Tee-, Kaffee- und Molkereiartikeln. Der Lebensmitteleinzelhändler untersucht in Partnerschaft mit dem Entwickler ECO2 Initiative, wie Kunden den Eco-Score und damit den Umwelteinfluss von Lebensmitteln wahrnehmen sowie hinsichtlich ihrer Produktwahl reagieren.
Mit dem ersten Green Farming Markt in Wiesbaden-Erbenheim hat Rewe einen nachhaltigen Pilotmarkt seiner neuen Generation Rewe Green Building eröffnet. Nach Unternehmensangaben ist er der europaweit erste Supermarkt mit einer ressourcenschonenden Lebensmittelproduktion auf dem Dach.
Globus launcht in seinen 13 SB-Warenhäusern in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt die neue Globus-Eigenmarke „Globus Regional“. „Globus Regional“ stehe für ausgewählte Produkte direkt aus den drei Bundesländern. Darüber hinaus kommt von jedem verkauften „Globus-Regional“-Produkt 1 Cent dem regionalen Kinderschutzbund zugute, so das Unternehmen.
Private Haushalte in Deutschland haben 2018 durchschnittlich 62 Euro im Monat für Obst, Gemüse und Kartoffeln ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entsprach dies einem Anteil von 19 % an ihren Gesamtausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren.
Im Jahr 2019 wurden in Deutschland im gewerblichen Bereich 4,9 Millionen Tonnen gebrauchte Transport-, Um- und Verkaufsverpackungen eingesammelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 0,1 Millionen Tonnen mehr als im Jahr 2018.
Die Produktion von veganen oder vegetarischen Alternativprodukten für Fleisch wächst weiter rasant. Im Jahr 2020 stellten die Unternehmen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr knapp 39 % mehr Fleischersatzprodukte her: Von knapp 60,4 Tausend Tonnen stieg die Produktion auf gut 83,7 Tausend Tonnen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Der Wert dieser Produkte erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 272,8 Millionen Euro auf 374,9 Millionen Euro (+37 %).
Norma setzt sich für bessere Lebensbedingungen bei Geflügel ein und wird dafür einen Großteil des Geflügelfleischsortiments auf den Haltungsstandard „Donautal Premium“ umstellen, teilt das Unternehmen mit. Die Tiere haben unter anderem mehr Platz, mehr Auslauf und geringere Transportzeiten. 13 Produkte, die in Bayern produziert und verkauft werden, erfüllen ab sofort den höheren Standard zum Wohl der Tiere.
Im November 2020 hat sich Aldi als erster großer Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland dazu bekannt, die Europäische Masthuhn-Initiative (EMI) zu unterstützen. Ziel der Selbstverpflichtung ist eine weitreichende Verbesserung der Haltungsbedingungen von Masthühnern. Um die Initiative zum Erfolg zu führen, bedarf es des Zusammenspiels zahlreicher Akteure, so Aldi. Das Unternehmen schaffe derzeit gemeinsam mit Partnern und Lieferanten die Basis für eine Umsetzung - und wirbt für eine breite Unterstützung der EMI.
Ab sofort bietet Kaufland bundesweit unter seiner Eigenmarke K-Classic Wurstwaren in Selbstbedienung der Haltungsform Stufe 3 „Außenklima“ an. Damit will es das Unternehmen seinen Kunden ganz einfach machen, sich für mehr Tierwohl zu entscheiden, heißt es.